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Blogtalk Reloaded

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2004-05-06 - 17:56 - Das Band, das Mr. Typepad mit Mr. Leather verbindet

Ich bin vermutlich wieder mal die Letzte, die über Heikos neuen Job bei SixApart schreibt. Aber trotzdem hier noch mal ganz ausdrücklich für die Nichtblogger unter meinen Lesern: Heiko ist ab sofort der für Deutschland zuständige Repräsentant von SixApart, der Firma hinter MovableType und dem Weblog Service TypePad. Tja, die Qualität meines trusted style-sheet servants hat sich eben rumgesprochen (immerhin hat er es unter großen Mühen geschafft, mich von einem Wechsel zu MT zu überzeugen). Aber Loic hat mir versichert, daß ich auch künftig nicht auf seine Dienste verzichten muß. Daher also auch an dieser Stelle einen ganz herzlichen Glückwunsch an Heiko und an SixApart.

Ich hab übrigens versucht, einem schwulen Freund von mir davon zu erzählen, hätte mir aber gleich denken können, daß dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilt ist. Schließlich ist ihm selbst das Konzept des Bloggens nicht näherzubringen. Irgendwie muß es dann aber doch Klick gemacht haben: "Also ist Heiko jetzt offiziell Mr. Typepad Germany und damit für die Software-Branche das, was Mr. Leather Germany für uns Ledertucken ist?" Ich denke, das kann man gelten lassen.

Apropos schwule Jungs, entschuldigt, Homosexuelle: Als ich mich gestern abend den Alsterwiesen näherte, tanzten dort plötzlich viele Männer mit Bändern durch die Gegend. So etwas hatte ich seit Schulzeiten nicht gesehen. Strenggenommen hatte ich so was noch nie gesehen, denn zu Schulzeiten waren es immer grazile Mädchen in rosa Leggings, die mit den Bändern zappelten. Die Jungs waren entschuldigt und durften sich gegenseitig die Knochen beim Fußball brechen.

Ich glaubte also, eine Übungsstunde der Männergruppe für Rhythmische Sportgymnastik zu sehen. "Jungs am Band" oder "Gayrythmics" oder so. Aber weit gefehlt, das da waren alles eiserne Heteros, Teilnehmer eines VHS-Kurses "Angeln für Anfänger" nämlich. Und sie übten schlicht das Auswerfen der Angel. Ob sie etwas fingen außer bösen Bemerkungen der Umstehenden, die wiederholt von irrlaufenden Bändern gepeitscht wurden, ist nicht bekannt.

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