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2004-12-08 - 23:52 - And the winner is ...

Wir haben uns durch diverse Lagen Schmutz jeglicher Couleur gewühlt, so viele Orgasmen begutachtet, wie ein durchschnittlicher sächsischer Swingerclub wohl nur an Spitzentagen zu sehen bekommt und mehr Körpersäfte vor unserem inneren Auge triefen sehen, als gut für die geistige Gesundheit sein kann. Aber unter Aufbietung unserer letzten Kräfte haben wir schließlich einen Sieger gekürt.

Bevor ich den nun feierlich verkünde, möchte ich mich ganz herzlich bei allen Teilnehmern bedanken. Auch bei denen, die ihre Zustimmung zum PussyProsaPreis bekundet, dann jede Menge Entschuldigungen für das Ausbleiben ihrer Texte vorgebracht, diese aber ganz fest für die zweite Runde im nächsten Jahr zugesagt haben. Glaubt ja nicht, daß ich Euch bis dahin vergesse. Ich weiß, wie Ihr heißt und wo Ihr wohnt.

Mein ganz besonderer Dank gilt den Jurymitgliedern Frau Julie und Herrn Hebig, die mich davor bewahrt haben, mit dem Kopf auf die Tischkante zu schlagen, bzw. in diesem Fall wohl eher meinen Vibrator mit verzweifelten Nagespuren zu versehen. Das Lieblingswort der Jury auf der nach unten weit offenen Skala ekeliger Begriffe stammt allerdings nicht aus den Geschichten, sondern wurde vorgestern eher zufällig in einer Männerrunde auf der Hundewiese überhört. Es ist die „Fleischpeitsche“.

Eines ist uns bei den Geschichten übrigens aufgefallen: Männer grunzen. In Euren Schmutzgeschichten scheinen Männer fast ausnahmslos zu grunzen, bevorzugt nach Vollendung ihres anstrengenden Tagewerks. Mir war dieses Phänomen bislang eher unbekannt, aber ich werde bei künftigen Begegnungen in der Horizontalen verstärkt darauf achten.

Um eine Sache möchte ich noch eben schon mal vorsorglich bitten. Sollte es im nächsten Jahr eine Fortsetzung dieses Grauens geben, dann nennt Eure Dateien bitte nicht „Lyssas Story“ oder so. Ich kann mich nicht daran gewöhnen, oben meinen Namen zu lesen und dann mit Lustrohren traktiert zu werden. Danke sehr.

Und jetzt Vorhang auf und jede Menge Applaus für die Siegergeschichte von Micha, der spontan beschlossen hat sein Studium an den Nagel zu hängen, um sich künftig ganz auf das Verfassen schlechter Erotik konzentrieren zu können. Wir gratulieren!


„JAAAAAAAAA …“

Mit einem gewaltigen Schrei ritt sie auf der Welle ihres Höhepunkts, ritt seinen surfbrettharten Schaft, aus dem sich heiß und schäumend sein Liebessaft ergoss und sich mit ihrem eigenen Nektar vermischte wie die Brandung an einem Strand sich mit dem Sand vermischt. Nicoletta glitt von seinem Schoß herunter – nur ungern gab ihre vor Erregung noch bebende Lustgrotte seinen Grottenolm mit einem schmatzenden Geräusch frei.

Sie ließ ihren Kopf auf seine starke, männlich behaarte Brust sinken, ohne ihm ins Gesicht zu sehen. Noch immer konnte sie ihren Blick kaum von seinem Liebesdorn wenden, der jetzt, erschöpft vom Akt, seinen Kopf zurück in sein Haus schob. Nicoletta würde ihm gewiss nicht viel Erholung gönnen, bevor sie ihn wieder herausholte – wohlig vor Erregung grinsend, streichelte sie seine Nippel. Er grunzte zufrieden.

Nicoletta beugte den Kopf etwas und begann, mit ihrer Zunge durch sein dichtes Brusthaar zu fahren auf der Suche nach seiner Brustwarze. Als ihre Zungenspitze ihr Ziel fand, spürte sie, wie er sich vor Erregung kurz versteifte. Steif, das war das Stichwort. Er war ihr Teddy und sie wollte ihn so, wie die Marke es versprach: Steif(f). Schon sah sie, wie sein kleiner Bär den Kopf aus der Höhle steckte – der Winterschlaf war wohl vorbei.

Mit einem lustvollen Ausruf sprang sie auf seinen kleinen Freund zu, beugte sich vor und ließ ihn zwischen ihren vollen Lippen verschwinden, auf dass aus ihm ganz schnell der Big Brother werde. Während sie sich seiner oral annahm, streckte sie ihm ihr eigenes Möschen entgegen, auf deren Haut noch der Lusttau des gerade erst beendeten Liebesspiels glitzerte. Sie musste sich beherrschen, um nicht vor Wonne zuzubeißen, als seine Zunge tief in ihre Spalte eindrang, auf der Suche nach verborgenen Früchten…

1 Stunde früher

Nicoletta wartete vor dem Flughafen auf ein Taxi, sie wollte endlich ins Hotel. Leider warteten neben ihr noch viele andere Menschen und es gab eindeutig zu wenig Taxis auf dieser Insel. Endlich wurde sie von Gott oder sonst wem erhört und eines der gelben Fahrzeuge hielt zielstrebig auf sie zu, um vor ihr zu halten. Nicoletta öffnete gerade die Hintertür – beim Fahrer einzusteigen war auf dieser Insel verboten – als sie grob angerempelt wurde und sich ein großer, dunkelhaariger Mann an ihr vorbei ins Taxi drückte.

Nicoletta stieß einen kleinen Wutschrei aus – sie hatte fast eine halbe Stunde auf dieses Taxi gewartet und würde es sich jetzt nicht wegnehmen lassen – und stieg trotzdem ein, dem Mann, der bereits Platz genommen hatte, einen Schlag mit ihrer Handtasche verpassend. Drinnen funkelte sie ihn wütend an, wusste aber auch nicht, was sie sagen sollte. Der dunkelhaarige Typ lies sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und lächelte charmant zurück. „Na Mon Cheri, wohin möchtest du?“

Nicoletta war völlig perplex und nannte verdattert ihr Hotel. Ihre Wut war durch seine unerwartete Reaktion wie weggeblasen und sie war plötzlich nervös. Seine Blicke waren so intensiv, und jetzt, wo sie ihn sich etwas genauer betrachtete, war er wirklich gut gebaut … vielleicht war es ja gar nicht unhöflich gewesen, sondern Schicksal …?

Fünfzehn Minuten später rieb sie bereits ihren Hintern an seinem Schoß, das Gefühl seiner strammen Männlichkeit genießend, die sich in seiner Hose aufbaute, während der Fahrstuhl sie beide nach oben zu ihrem Zimmer brachte. Doch auch er hielt es nicht bis dorthin aus, sondern griff ihr gierig nach der Bluse und riss sie einfach auseinander, so dass ihre wohlig wogenden Brüste geradezu heraussprangen, danach lechzend, von starken, maskulinen Armen massiert und geknetet zu werden.

Ineinander verschlungen stolperten sie in ihr Hotelzimmer, direkt auf das Bett zu, wo sie sich vor Wollust die Kleider regelrecht vom Leib rissen und sie ihn besprang wie ein Cowboy einen jungen Zuchthengst, der gezähmt werden muss. Sie kam fast im gleichen Moment, so geil war sie bereits, und Nicoletta konnte nur noch ihren Mund öffnen und es hinauslassen …

„JAAAAAAAAA …“

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