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Blogtalk Reloaded

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2005-01-18 - 01:50 - Frau P heute mal nur zur Hälfte in Latex

Neues aus der beliebten Sendereihe „Lyssas komische Freunde“, heute mit einer guten Bekannten, die nachmittags vergeblich versuchte, mich telefonisch zu erreichen und dafür heute abend auf dem Handy zurückgerufen wurde. Ich mußte sehr lange warten, aber irgendwann ging sie schließlich ran.

Lyssa: „Hallo, stör ich grad?“

Frau P: „Irgendwie schon. Aber nicht halb so sehr wie das Latexteil, das sich um meinen Hals gewickelt hat.“

Lyssa: „Was für ein Latexteil?“

Frau P: „Dieses Oberteil, das ich grad anprobieren wollte und das sich nun weigert, über meine Brüste zu gehen. Es will aber auch nicht zurück über den Kopf, sondern sich lieber weiter mit meinen Haaren verknoten. Scheißteil.“

Lyssa: „Wo genau steckst du denn?“

Frau P: „Na, in dem Latexteil natürlich.“

Lyssa stöhnt leise: „Und wo genau befindet ihr zwei euch? Doch wohl nicht mitten auf der Straße.“

Frau P: „Nein, in einer Umkleidekabine in so einem Laden halt.“

Lyssa: „Dann laß dir doch von den freundlichen Einkleidern deines Vertrauens weiterhelfen.“

Frau P lacht schrill: „Nichts lieber als das. Ich drücke auch schon seit mindestens fünf Minuten mit der Hüfte gegen den Klingelknopf, der angeblich das Personal ruft, während meine Arme nutzlos in Kopfhöhe klemmen. Aber es kommt niemand.“

Lyssa unterdrückt mühsam gehässiges Gelächter: „Dann mußt du wohl rausgehen und direkt um Hilfe bitten.“

Frau P: „Genau, mit erhobenen Händen und dabei den versammelten Gestalten im Laden meine Brüste präsentieren.“

Lyssa: „Der Laden wird’s dir danken, so viel verkaufsförderndes Entertainment hatten die noch nie.“

Frau P: „Zur Not würde ich sogar das tun, aber ich krieg die Tür ohne Hände nicht auf. Da ist so ein Drehgriff dran. Und ich werde ganz bestimmt nicht vornübergebeugt aus dieser Kabine stolpern. Hast du eine Vorstellung davon, wie das aussieht?“

Lyssa überlegt verzweifelt, wie sie an Fotos von der Aktion gelangen könnte: „Soll ich vorbeikommen und dich höchstpersönlich befreien?“

Frau P klingt ... nicht erfreut: „Befreien, daß ich nicht lache. Du willst dich nur vor Ort über mich amüsieren, womöglich noch Fotos machen und sie in dieses komische Blog stellen.“

Noch bevor ich energisch widersprechen und beste Absichten beteuern kann, taucht leider die freundliche Ausziehhilfe endlich auf und befreit Frau P aus ihrer Zwangsjacke. Allerdings nicht ohne vorher verhalten zu kichern. Gekauft hat Frau P an diesem Tag nichts mehr in dem Laden, aber sie ist jetzt mit ihrem Retter zum Kaffee verabredet.

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