Nein, ganz so drastisch wie die Überschrift vermuten läßt, wird es heute nicht mehr. Ich habe nur schon ewig nach einer Entschuldigung gesucht, diese völlig absurde Schlagzeile zu verwenden, die irgendwann in grauer Urzeit mal die Coupé zierte (danke, Maximilian). Entschuldigung nicht gefunden, Zitat trotzdem untergebracht. So geht das.
Um einen Brauch geht es trotzdem, auch wenn ich in der Hinsicht so gar nicht mit persönlicher Erfahrung dienen kann: der Heiratsantrag. Vom wohl dramatischsten und herzerweichendsten Antrag aller Zeiten muß Euch Susanne selbst erzählen. Einen Antrag mit gutem Ausgang, aber der wohl ungewöhnlichsten Art Ja zu sagen kann man bei Diablo von der Pussyranch nachlesen.
Die bloggende Peep Show Heldin hat sich in ihre pinken Netzstrümpfe geworfen und ist mit dem Mann an ihrer Seite zu einem Sushi-Restaurant gefahren. Dort gab es nach der ersten Runde Nigiri nicht den üblichen Nachschlag, sondern eine weiße Schachtel - von der Kellnerin serviert - und den Mann auf Knien.
Der Antrag kam allerdings nicht ganz unerwartet und Diablo hatte vorgesorgt: Sie hatte sich ein paar Tage zuvor das Wort "Yes" auf die Innenseite ihres Handgelenks tätowieren lassen und das Tattoo bis zu jenem Abend gut versteckt. Als er nun um ihre Hand anhielt, konnte sie ihm selbige als Antwort reichen. Und dann wundert sich die Frau, daß die handelsüblichen Brautmodenmagazine keinerlei Vorschläge zu ihrer Vorstellungen einer festlichen Hochzeit enthalten.
Schon gelesen?
2007-06-28 - In einem Taxi nach Paris Damaskus
2007-06-25 - Gruß aus Amman
2007-06-12 - Kumbayah mit Anfassen
2007-02-27 - Irmela Schwab und der Elektrakomplex
2007-01-08 - Mann zum Unter-die-Erde-Bringen gesucht








