„Und als er noch redete, siehe, da kam Judas, einer von den Zwölfen, und mit ihm eine große Schar mit Schwertern und mit Stangen, von den Hohenpriestern und Ältesten des Volkes. Und der Verräter hatte ihnen ein Zeichen genannt und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist’s; den ergreift. Und alsbald trat er zu Jesus und sprach: Sei gegrüßt, Rabbi! Und küßte ihn.“ (Matthäus 26, 47 – 49)
Heutzutage würde Judas auf den Kuß verzichten und statt dessen den Hohenpriestern eine Mail mit Link auf seinen flickr-Account unter dem Namen „JudasIsc.“ schicken. Die Bilder von Jesus und den anderen Aposteln hätte er natürlich mit Tags versehen, damit sie nicht den Falschen erwischen. Den aktuellen Aufenthaltsort hätte er bereits in seinem Weblog mit dem Titel „Fisherman’s Friend“ bekanntgegeben. Dort würden die Hohenpriester auch einen Link zu seinem Paypal-Konto finden, auf das sie die 30 Silberlinge zu überweisen hätten.
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