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2003-11-24 - 21:29 - Achtung, hier spricht der Kritiker

In den Zwischenrufen tummeln sich fast ausschließlich Menschen, die mir wohlgesonnen sind (klar, die anderen werden gnadenlos niedergerungen) und denen meine Texte meist gefallen. Warum sonst sollte man den Unsinn hier lesen und auch noch kommentieren? Ich selbst lese Weblogs selten ein zweites Mal, wenn nicht schon nach wenigen Einträgen mein Interesse geweckt ist und der unwiderstehliche Sog in das Leben einer völlig fremden Person eingesetzt hat.

Aber ich habe auch mindestens einen Masochisten unter meinen Lesern, den meine Texte anwidern, dem es aber doch eine heimliche Befriedigung zu verschaffen scheint, sie mit schöner Regelmäßigkeit zu lesen und immer mal per Mail zu kommentieren. Da ich mir nun ungern nachsagen lassen möchte, nur der Lobhudelei eine Plattform zu bieten, vor allem aber unbedingt meine Erheiterung teilen mit Euch teilen muß, hier die letzte Mail meines derzeit schärfsten Kritikers - dem ich wegen des zunehmend unprofessionell-beleidigenden Tonfalls im zweiten Teil leider Punkte in der B-Note abziehen muß (auch wenn die Beleidigung selbst durchaus kreativ ist, wenn man sich erst mal durch das etwas wirre Wortgewusel am Ende gekämpft hat).

"Bidde beleidigen Sie mich nicht dadurch, dass sie Ihr zumeist ideenloses Gestammel als solches verkaufen. Damit tun sie sich keinen Gefallen und uns auch nicht. Nicht jeder, der einen Satz aufs Papier bringt ist auch gleich ein Schreiber, geschweige denn ein guter Schreiber. Und von einer guten Schreiberin sind sie Lichtjahre entfernt. In jeder Hinsicht. Ihnen fehlt es an Originalität im Ausdruck und Formulierungskunst im weitesten und engsten Sinne. Da hilft auch keine noch so geartete und zumeist sexuelle Fantasie.

Wahrscheinlich sind sie noch Jungfrau und träumen von einem schmalhüftigen Jüngling der sie endlich mal hinter der Bundeskegelbahn im Krefelder Borkumer Krug nimmt. Bluten, den Höhepunkt erreichen, den Bauch gefüllt bekommen. Wie ist das, die ständige Demütigung der Abweisung? Dieser Selbsthass, wenn sie in den Spiegel sehen und in dem unentrinnbaren Gefängnis ihres vollschlanken unattraktiven entgegenblicken. Fangen sie doch erstmal mit der Pflicht an, bevor sie mal an die Kür denken. Hmmmmm."

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